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Wer ist cles?

\r\nIch bin ein kreativer Techniker oder ein technischer Kreativer, so genau kann ich das nicht sagen, aber vielleicht mein Portfolio?\r\n\r\nAber ich bin mir sicher, dass ich kein Künstler bin, aber auch kein Vollblut-Techniker. Ich liebe beide Welten. Ich programmiere gerne und setze mich auch gerne mit anderen Teilen der IT-Welt auseinander.\r\nAber ich kann nicht ohne Stift sein und mal etwas zeichnen. Und genauso nutze ich auch seit Jahren meine Kamera. Als Ausgleich zur Technik, aber auch um mich auszudrücken und Geschichten mit meinen Fotos innerhalb eines Portfolios zu erzählen…\r\n

Was fotografiert cles?

\r\nFrüher habe ich eigentlich alles fotografiert, was mir vor die Linse gekommen ist. Aber mit der Zeit haben sich Straßenfotografie und Architektur als meine Favoriten herausgestellt. Das heißt jetzt nicht, dass ich alles andere ignoriere, aber manches mache ich einfach lieber und das zeigt sich auch in den Galerien meines Portfolios.\r\nUnd da sind mir die Alltagsszenen, die Straßenfotografie, am liebsten. Hier kommt es mir auf eine schnelle Auffassungsgabe an. Welche Szene ist es wert aufgenommen zu werden und wie kann sie gut dargestellt werden. Wie kommen die Gefühle, das Flair im Bild richtig rüber. Hier habe ich als Fotograf weniger Einfluß auf das Motiv, die Szene und das Licht. Ich muss hier mit den Gegebenheiten arbeiten und das Beste daraus machen.\r\nArchitektur ist der zweite Teil, den ich gerne aufnehme. Besonders habe ich hier das Licht im Auge, denn dies ist gerade hier entscheidend und steht im Gegensatz zu den Alltagsszenen. Ich will hier die Gebäude, Straßenzüge, Monumente und Fassaden überraschend zur Geltung bringen und darstellen. Ich setze am liebsten das Licht als zusätzliches Gestaltungsmittel ein um die “kalten” Gegenstände noch ins Leben zu rufen.\r\n

Mit was arbeitet cles?

\r\nAngefangen hat alles mit einer Minolta Spiegelreflexkamera, damals halt noch alles analog. Aber nicht minder interessant. Dann ging es weiter, mit einer einfachen Digitalkamera, eine Konica Kompaktkamera. Aber das war halt nicht das Gelbe vom Ei. Daher wurde es danach eine Sony α 100. Als mir diese DSLR zu klein wurde bin ich auf eine α 390 umgestiegen. Aber auch diese DSLR war nicht lange bei mir. Jetzt fotografiere ich mit einer Sony α65 mit einem 18-55mm und einem 75-300mm Zoom Objektiv.\r\n

Was ist die Philosophie von cles für das Portfolio?

\r\nPhilosophie ist doch ein ziemlich großes Wort, aber ein paar Eigenheiten habe ich schon beim Fotografieren. Ganz wichtig ist für mich die fehlende Nachbearbeitung. Ich schneide ein Bild schon zu oder passe einmal die Größe an. Manchmal ändere ich auch noch die Kontraste leicht, aber das war es dann auch schon. Ich denke halt: Der Fotograf macht das Foto und nicht die Kamera oder Software. Daher versuche ich auch bereits beim Aufnehmen, alles richtig zusammenzustellen und in das Foto einzubauen. Ich denke auch bereits an den Ausschnitt und lege ich schon fest. Ich denke das zeigt sich auch in meinem Portfolio.\r\nIch habe auch keine Blitz, ausser dem Internen natürlich. Ich brauche aber auch keinen. Da ich noch aus der “Steinzeit” komme: Zwischen 12 und 3 hat der Fotograf frei. Es gibt halt Situationen in denen nicht fotografiert werden kann. Und dann setze ich halt keinen Blitz ein. Vieles muss halt auch eine Erinnerung bleiben und nicht auf einem Foto festgehalten werden.